Luftdichtheitsmessung - Blower-Door-Test

Luftdichtheitsmessungen sind bei geförderten Niedrigenergiehäusern schon lange vorgeschrieben. Nach der aktuellen Wärmeschutzverordnung müssen nun alle Neubauten bestimmte Luftwechselzahlen einhalten. Mit der Blower-Door-Messung wird die Luftwechselzahl erfaßt. Hierzu wird in einer Gebäudeöffnung, z.B. Hauseingangstür, ein Ventilator luftdicht für den Zeitraum der Messung eingebaut. Mit Hilfe des Ventilators wird Luft aus dem Gebäude gesogen. Es entsteht ein Unterdruck im Gebäude. Über Ritzen und Löcher in
der Gebäudehülle strömt Luft in das Haus, welches wieder mit dem Ventilator abgesaugt wird. Diese abgesaugte Luftmenge wird mit dem beheizten Gebäudevolumen ins Verhältnis gesetzt. Dieser Wert ist dann die Luftwechselzahl, die je nach Bauvorschrift zwischen 0,6 und 3,0 liegt.

Damit die Undichtigkeiten nun auch gefunden werden können, wird die gesamte Innenhülle auf einströmende Luft kontrolliert. Hilfreich ist hierbei die Anwendung der Infrarotthermografie. Denn durch sie lässt sich einströmende Luft sichtbar machen, außerdem können Rauchpatronen eingesetzt werden. Mit Hilfe von Strömungsmessern können einzelne Bereiche genauer untersucht werden. Die Messergebnisse werden in einem Prüfprotokoll zusammengefasst.


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Blower- Door- Test

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